MINIMALISMUS IM TINY HOUSE - Teil I

Photocredit: Dennis Felden

DER KRAMS VON GÄSTEN

 

Als BewohnerIn hat in deinem Tiny House alles seinen ganz bestimmten Platz, da Unordnung nicht möglich ist (einmal unkoordiniert Ausziehen und dein Tiny versinkt im Chaos).

 

Wenn nun ein Gast zu Besuch kommt, ist für dessen Zeug natürlich wenig Platz vorgesehen (in meinem Fall ein bis zwei Garderobenhaken und ein Platz für die Schuhe im Schuhregal). Die Rücksichtsvollen haben ein Gespür und stellen ihre Schuhe, Taschen, Jacken in ruhige Ecken oder an den Platz, den du für eben Schuhe und Jacken vorgesehen hast. Dann ist alles gut.

 

Und dann gibt es die, die den unkoordinierten Ausziehprozess vollziehen (womit dein Tiny House vorübergehend gefühlt im Chaos versinkt) UND jede Menge sehr lieb gemeinter Gastgeschenke mitbringen. Eine von Herzen kommende Geste, die einen in einem Tiny House vor eine Aufgabe stellt – denn bei dir ist alles optimiert und du hast meistens keinen Platz für ein weiteres Kochbuch, 10 Gläser Marmelade, eine weitere Zimmerpflanze oder ein neues Küchengerät.

 

Für jeden Gegenstand, der neu bei dir einzieht, muss etwas gehen.  Für mich ist das ein Geschenk, denn ich bin nach wie vor der Meinung, dass ich viel zu viel Zeugs besitze, das ich nicht benötige. Wobei wir beim Thema Minimalismus wären. Da komme ich in einem weiteren Blog-Beitrag noch dazu.

 


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