DER TINY HOUSE THRON

Wie die meisten habe ich in meinem Bad den Tiny House Klassiker aller Klosetts, die Separett Vila Trenntoilette, verbaut. Eine nicht ganz günstige Sache, aber spätestens seit es den Selbstbausatz gibt für jederfrau leistbar und definitiv empfehlenswert.

 

 

Der einzige Nachteil für mich – ich muss abends die Belüftung ab- und morgens wieder einschalten, da mich beim Einschlafen das leichte Surren der 12 Volt Belüftung stört. Ich bin sehr geräuschempfindlich und mache auch den Kühlschrank nachts aus.

 

Um die größte Frage vorweg zu beantworten: es entsteht keinerlei Geruchsbelästigung, die Sorge der meisten. Nicht einmal während der Geschäftsverrichtung entsteht störender Geruch. Es ist sogar angenehmer als eine normale Toilette, da Urin und Feststoffe nie zusammentreffen, sondern bereits während des Vorgangs getrennt werden. Ich war selbst neugierig ob es funktioniert, und es ist wahr.

 

 

Ich halte mich an die Gebrauchsanleitung und gebe keine Sägespäne oder sonstiges zum Schluss darauf sondern werfe, wie Separett es wünscht, das Klopapier dazu.

 

 

Ich leere den Eimer auch nur ca. alle zwei Monate, weil häufiger in meinem Fall nicht notwendig ist – ich bin viel unterwegs. Auch der Entleerungsprozess ist nicht besonders eklig. Es gibt natürlich schönere Aufgaben, aber es ist weitaus weniger schlimm als erwartet. Den Sack entsorge ich in den regulären Müll (seit Herbst drei Eimergroße Beutel, also eine überraschend kleine Menge).

 

 

Seit ich die Trenntoilette verwende, wundere ich mich über die Sinnhaftigkeit der Spülklosetts in „normalen“ Haushalten. Die Unmengen Wasser, die wir für das bisschen Sch****, das wir erzeugen, verbrauchen, steht definitiv nicht in Relation zu dem vermeintlichen Mehrkomfort der Beutelentsorgung alle paar Wochen.

 


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