WINTER IM TINY HOUSE

DIE HEIZUNG

Immer wieder kam diesen (teilweise doch sehr harten) Winter die Frage, wie es mir im Tiny House ergeht. Nun hier, Ende März und nach dem größten Teil meines ersten Tiny House Winters, das Resümee:

 

Ein Winter im Tiny House ist eine sehr kuschelige Sache. Nicht alles ist bequem, aber mit dicken Socken, einer flauschigen Decke und einer Tasse Tee in der Hand beim Fenster raus dem Schnee beim Fallen zusehen ist Entspannung pur!

 

 

 

Gleich das größte Thema zuerst: diesen Winter habe ich mit zwei Infrarot-Paneelen beheizt. Warum? Weil mein Tiny House derzeit auf einem Campingplatz steht und auf Campingplätzen wegen Funkenflug mit Feuer beheizen verboten ist. Das bedeutet, dass der Schornsteinfeger meinen Kamin nicht abnehmen darf und damit die Versicherung raus ist, wenn irgendetwas schief geht. Dieses Risiko war mir persönlich zu hoch, auch wenn ein knisterndes Feuerchen in einem Miniöfchen bestimmt das Hüttengefühl noch verstärkt hätte. Irgendwann hoffentlich.

 

 

 

Da ich auch zukünftig bei Heizen mit Holz einen Frostwächter brauche, bin ich mit den Infrarot-Paneelen der Einfachheit halber bei Strom geblieben. Das hat mit Thermostat ausgezeichnet funktioniert, auch im Technikraum mit den Wassertanks ist nichts gefroren.

 

 

 

Das Fazit: ich hatte es warm und angenehm, die Isolierung (12 cm Hanf in der Wand und 15 cm im Dach) in Kombination mit der Heizung haben ihren Dienst gut getan. Da mein Tiny House auf einem Hänger steht und dadurch (außer bei großen Schneemengen) der Wind unten durchzieht, würde eine Fußbodenheizung sicher auch eine gute Alternative sein.

 


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